Sichtbarkeit & Präsenz: Das Facebook Barcamp in Hamburg # fbcamp

Zu Besuch beim fbcamp Hamburg: Wie werden potenzielle Besucher überhaupt auf meine Leidenschaft, also mein Blogprojekt aufmerksam? In dem ich darüber spreche und mich sichtbar mache!

Spontan habe ich die Chance bekommen, dem zweiten Tag des #fbcamp also dem Facebook Barcamp in Hamburg beizuwohnen. Das Barcamp findet dieses Jahr bereits zum 5. Mal statt und hat sich mit seiner spezifischen Ausrichtung auf Facebook sowie angrenzende Themen bestens positioniert.

Was ist ein Barcamp?

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„Mitanpacken“ am Empfang

Wem der Begriff Barcamp noch nicht so geläufig ist hier ein paar Worte zum Konzept der sogenannten Un-Konferenz. Ein Barcamp hat zunächst einmal nichts mit Camping zu tun. Vielmehr ist ein Konferenzformat mit dem gewissen „Mitmachfaktor“. Statt Frontalberieselung ist Eigeninitiative gefragt! Bei dem wie in diesem Fall geplanten Themen-Barcamp wissen die Besucher zu Beginn etwas über das geplante Themenspektrum, jedoch nicht im Detail wie der Tag/die Tage in der Praxis aussehen.
Gestartet wir das Barcamp mit der Begrüßungs-Session in welcher die Organisatoren/Moderatoren den Teilnehmern das Thema sowie den allgemeinen Ablauf erläutern. Sie animieren die Anwesenden zu Wortmeldungen oder vielmehr zu konkreten Session-Vorschlägen, die sie dem Plenum vorstellen. Sind innerhalb dieser Vorstellung „ausreichend viele“ Session-Vorschläge zusammen gekommen, wird über diese abgestimmt. Gemeinsam wird je nach Interessenlage ein Programm aus den vorgestellten Anregungen und Ideen zusammengestellt. Mehr zum Begriff Barcamp ist z.B. bei Wikipedia zu lesen.

Der Qualitätssonntag aka Tag zwei

Während am ersten Tag viele Barcamp-Neulinge erst noch schnuppern und sich mit dem Konzept der offenen Sessionplanung vertraut machen, geht es am zweiten Barcamp-Tag meist rund. Wer sich bis dahin noch unsicher war ob und wie eine Session angeboten werden kann, gibt sich einen Ruck und probiert es einfach. Session-Anbieter von Tag eins haben in ihren Beiträgen zum Teil viel Feedback und Input gesammelt um direkt noch eine Teil zwei mit dem Plenum zu teilen.

Die Sessions und deren Planung

fbcamp-facebook-camp-sessionplanung-2016_01Nach dem kurzen Kick-Off mit einer Tasse Kaffee einem Franz- oder Laugenbrötchen sowie dem Klönschnack mit den ersten Teilnehmern, startet die Sessionplanung. In 4 Räumen werden finden die Sessions an Vor- und Nachmittag statt. Schnell finden sich eine Reihe von Teilnehmern die Lust haben selbst eine Session anzubieten. Zum Teil also „Teil 2“ des ersten Tags, oder eben noch wieder ganz neue Themen. Ganz in der Barcamp Manier, wird kurz jedes Thema via Handzeichen auf Interesse der Anwesenden gecheckt um es dann direkt den kleineren bzw. größeren Eventräumen zuzuordnen.

HandsOn Social-Analytics-Insights (Nicolas, Fanpage Karma)

fbcamp-fanpagekarmaEin HandsOn Einblick zeigt die Möglichkeiten der Social-Analytics Funktionen von Fanpage Karma. Im direkten Vergleich treten drei Player aus der Kostmetik-Brance gegeneinander an und werden hinsichtlich ihrer Social-Media Performance untersucht. Das SaaS (Software as a Service) Tool spuckt nach eingabe dreier Brand-Fanpages eine Reihe interessante Daten aus. Wie häufig wird durchschnittlich auf den Facebook-Fanpages gepostet, wie hoch ist die Interaktionsrate (Likes, geteilte Inhalte) und vieles mehr. Auch ohne die spezifischen Admin-Rechte an den Seiten lässt sich so mit wenigen Klicks eine ganze Menge über die analysierte Fanpage herausfinden. So bietet Fanpage Karma nicht nur ein nützliches Tool für das Eigen- sondern auch das Wettbewerbsmonitoring. Nicolas stellte neben der Gegenüberstellung auch noch weitere Detailanalysefunktionen vor. So zeigte er z.B. die aktivsten Fans einer Seite sowie dessen gesamte Interaktionshistorie. Ein spannender Beitrag mit direktem Praxisbezug der Neugierig auf eigene Analysen macht.

Der Social Media Autopilot (@social_doc)

imageWelche Tools helfen den Social Media Alltag zu vereinfachen und diesen zu automatisieren? Vorstellung einiger Tool mit denen sich dieses bewerkstelligen lässt.
Hootsuit und die Browsererweiterung Hootsuit Hootlet zum schnellen Erfassen von Onlineinhalten. Buffer als etwas „schlankere“ Variante. Buffer ist kostenlos für bis zu 3 Kanäle und lässt sich ebenfalls via  Browserplugin pflegen. Geheimtipp für WordPress-Blogger: Das Buffer als WP-Plugin! In WordPress können die Social Media Posts zu „EverContent“ zu späteren Zeitpunkten automatisiert erneut gepostet werden. Latergram.me zur (Teil-)Automatisierung von Instagram Posts. Inhalte können geplant und vorbereitet werden. Latergram öffnet die App, fügt das Foto ein und speichert den vorbereiteten Text in der Zwischenablage, der nun noch manuell vom Anwender eingefügt und abgeschickt werden. TagsForLikes: App die zu bestimmten Topics direkt passende #Hashtags vorschlägt. IFTTT: Was hiermit wirklich interessant ist, sind Instagram Fotos auch nativ bei Twitter zu posten. Wer nicht alles „rüberschieben“ möchte, kann das Rezept „hashtagsensitiv“ tunen.

Kreativ mit Snapchat (@ullrichsusanne, @___dagger___)

imageTipp zum Browsen von kreativen Snapchat Kunst: Suche einfach (z.B. Bei Twitter) nach #SnapchatArt. LACMA Museum setzt Snapchat ein. Wie bekomme ich Ton in mein Snapchat? Z.B. Kann man Musik via Spotify laufen lassen, die direkt als Ton im Video verwendet wird. Lesenswerter Einsteiger-Guide für Snapchat von Philipp Steuer. Beispiel Thomas Schwenke (Anwalt) „thschwenke“, erstellt ansprechende Inhalte in denen er seinem Pinguin-Kuscheltier seine Themen.

Multiplikatoren aus dem Haus (@MarketingKiel)

imageMitarbeiter aus dem eigenen Unternehmen sind auch in den Sozialen Netzwerken aktiv. Wie kann man sich dieses Potenzial nutzen? Praxis Insights aus einem Konzern der Touristik-Branche. 1) Aufbau eines relevanten Verteilers für spezifische Themen/Produkte um überhaupt eine Möglichkeit zu schaffen das die Mitarbeiter als erstes über Neuigkeiten informiert sind. 2) Zugang zu Ressourcen wie Texten, Bildern, Zahlen und Fakten. 3) Schulung „light“ für motivierte Multiplikatoren. 4) Anlaufstelle für Fragen schaffen, damit sich die Mitarbeiter schnell und unkompliziert informieren können, um besser Fragen beantworten zu können, die an sie heran getragen werden.

Herrausforderung des Trackings des Empfehlungsmarketings. Wie kann die Wirksamkeit nachgewiesen werden? Anregung können Bonus/Rabatt Gutscheine sein, mit denen Influencer gezielt in ihrem Netzwerk „ködern“ können.

Belohnung für Mitarbeiter die nachweislich aktiv sind: Freizeit und Urlaubstage statt Geld.

Feedbackrunde (Silke und Christian)

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Die #fbcamp Sponsoren

Lob und Zustimmung für Orga, Verpflegung. Anregung Sessionplanung (beidseitig) an Fenster kleben, damit sowohl von innen als auch von außen gelesen werden kann. Positiv: interaktive Inhalte und Sessions die zum Teil (auch ungeplant) aufeinander aufgebaut haben, bzw. auf einander referenzieren. Schön bei den letzten Events (hat dieses Mal gefehlt) wäre die Twitter-Liste (Alternativ einfach nach #fbcamp suchen um auf die Aktiven aufmerksam zu werden). Etwas Unklarheit über den Einsatz von Videoaufzeichnungen: Es gab keinen LiveStream, sondern mehr Impressionen die im Nachgang als Film zusammengefügt werden. Zustimmung zu der nicht strengen Fixierung auf Facebook-only. Abstimmung im Plenum unterstreicht den Bedarf auch weitere Kanäle mit in das Programm einfließen zu lassen. Nett wäre ein „organisierter“ Termin am Abend zum Essen/Trinken. Raumsituation war zum Teil nicht ideal, da sich die z.T. räumlich dichten Sessions gegenseitig etwas gestört haben.

Die Sponsoren

Ohne die Sponsoren ist ein Event wie das #fbcamp gar nicht realisierbar. Daher großes Dankeschön an SocialHub, fanpage karma, brandwatch und alle weiteren Unterstützer!

Sichtbarkeit via #Hashtag und Recap

Bei Events die dem #fbcamp sind die Hashtags wichtiger Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation. I.d.R. gibt es wie bei diesem Barcamp ein Veranstaltungsspezifisches Hashtag, sowie manchmal sogar direkt Sessionspezifische Begriffe. Über das Veranstaltungs-Hashtag verbreiten Teilnehmer Infos, Insights und sogen auf diesem Weg sowohl für einen gewissen „Social-Buzzz“ zum Event selbst, können sich aber auch selbst als Person/Firma ins Gespräch bringen.

blog-mastery-fbcamp-2016

Blog Mastery im Live-Tweet Monitoring von Brandwatch zu #fbcamp

Über das Hashtag (#fbcamp) bring man sich quasi ins Gespräch und kann sowohl mit Anwensenden als auch externen Nicht-Teilnehmern interagieren. Eine weitere Möglichkeit Sichtbar zu werden, ist das Bloggen über das Event und seine Sessions. Inhalte werden in dem man sie Teilt nicht „weniger“, sondern mehr. Sie werden mehr bzw. wertvoller. Andere Blogger oder Session-Leute freuen sich über eine Verlinkung ihrer Profile oder ihrer Blogs (oder eigenen Recaps). Auf diese Weise wird der eigene Beitrag ebenfalls gerne als Recap-Ressource angegeben und wirkt auf diese Weile in Verbindung mit den entsprechenden Social Media Nachrichten noch lange nach.

Weitere Recaps des #fbcamp 2016

Wie wäre es gleich  mit einem Videobericht zum #fbcamp?

FBCamp Hamburg 2016 from Lothar Schomann on Vimeo.

Ergänzungen?
Du hast noch einen weiteres Recap welches hier noch fehlt? Schreib mir oder poste es in die Kommentare, dann ergänze ich es direkt in der Liste.

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2 Kommentare auf "Sichtbarkeit & Präsenz: Das Facebook Barcamp in Hamburg # fbcamp"

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[…] Spontan habe ich mich auch noch zu einem Vortrag hinreißen lassen, da verweise ich bei den Inhalten aber einfach mal auf den Recap von Arne. […]

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